Mit „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck präsentierte die Akademie für Tonkunst Darmstadt im Dezember 2025 eine spektakuläre Musiktheaterproduktion. Die insgesamt vier Aufführungen am 12., 13. und 14. Dezember im Wilhelm-Petersen-Saal zogen zahlreiche Besucher*innen aller Altersgruppen an. Für die Inszenierung in der Akademie wurde das beliebte Werk speziell als Singspiel mit Dialogen eingerichtet. Die Ensemblefassung entstand dabei als kollektives Projekt der Instrumentationsklasse und brachte zwei wechselnde Besetzungen von Solist*innen, das Opernorchester sowie den Akademiechor Junior der Musikschule auf die Bühne.
In einer intensiven Vorbereitungsphase arbeiteten Studierende, Schüler*innen, Lehrende und Mitarbeitende aus unterschiedlichen Fachbereichen dabei eng zusammen und brachten sich gemeinschaftlich und mit viel Engagement in den Produktionsprozess ein. Ein besonderer Dank gilt den technischen Hauswarten der Akademie für Tonkunst, die das Bühnenbild geplant, gebaut und umgesetzt haben. Mit großer handwerklicher Kompetenz und kontinuierlicher Begleitung während der Proben- und Aufführungsphase trugen sie entscheidend zur Atmosphäre und zum reibungslosen Ablauf der Produktion und Konzerte bei.
Bei den insgesamt ca. 400 Zuhörer*innen kam das Projekt sehr gut an. Es gab jede Menge Applaus, Standing Ovations, begeisterte Stimmen und lachende Gesichter. „Hänsel und Gretel“ erwies sich somit als eindrucksvolles Beispiel für das gelungene Zusammenwirken von Ausbildung und Aufführungspraxis an der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Allen Beteiligten auf, vor und hinter der Bühne gilt ein herzlicher Dank.
Fotos: © Benjamin Weber