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25.08.26 | 9:00 – 13:00 & 14:00 – 19:00

Wilhelm-Petersen-Saal

Eintritt frei

Meisterkurs Klavier mit Jan Michiels

Seit seiner Auszeichnung als Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs im Jahr 1991 ist Jan Michiels für seinen sehr persönlichen und vielschichtigen Zugang zum Klavierrepertoire bekannt, der Altes und Neues in stets wechselnden Perspektiven verbindet. Zahlreiche Aufnahmen zeugen von seiner Tätigkeit – um nur einige zu nennen: „Lost in Venice with Prometheus“, „The War of the Romantics“ oder „Slavic Soul“ (alle erschienen bei Fuga Libera) enthalten Musik von Johann Sebastian Bach bis in die Gegenwart, betrachtet aus der Perspektive eines Interpreten, der seine Programme als kontinuierlichen Dialog mit der lebendigen Musikgeschichte komponiert.

Jan Michiels arbeitete zudem eng mit Komponisten wie u. a. György Kurtág, Heinz Holliger, Helmut Lachenmann, Karel Goeyvaerts, Klaus Huber, Robert Groslot und Kris Defoort zusammen.

Eine seiner wichtigsten Inspirationsquellen ist Luigi Nono, der im Zentrum seiner künstlerischen Doktorarbeit „Teatro dell’Ascolto“ (2011) stand.

Er tritt regelmäßig in renommierten Konzertsälen in ganz Europa und Asien auf. Neben den oben genannten „rituellen Recitals“ realisierte er mehrere Gesamtzyklen, darunter alle Sonaten von Ludwig van Beethoven, sämtliche Werke der Zweiten Wiener Schule, das gesamte Klavierwerk von Claude Debussy, Béla Bartók und Johannes Brahms (Klavier solo und Kammermusik mit Klavier).

Als Kammermusiker arbeitete er mit zahlreichen Solisten und Ensembles zusammen – mit Inge Spinette bildet er das Klavierduo Yin-Yang.

Er arbeitete mit zahlreichen Dirigenten zusammen wie David Angus, Stefan Asbury, Sergio Baudo, Stefan Blunier, Andrey Boreyko, Stephen Edwards, Péter Eötvös, Philippe Herreweghe, Guillermo García Guerrero, Okko Kamu, Jan Latham-Koenig, Jun Märkl, Ivan Meylemans, Yannick Nézet-Séguin, Kazushi Ono, John Phillips, Ludovic Pfaff, Ali Rahbari, Peter Rundel, Etienne Siebens, Marc Soustrot, David Stern, Michel Tabachnik, Arturo Tamayo, Lothar Zagrosek und Hans Zender. 

Ebenso trat er bereits mit folgenden Orchestern und Ensembles auf: Brussels Philharmonic, Antwerp Symphony Orchestra, Orchestre National de Belgique, WDR Sinfonieorchester Köln,  Berliner Symphoniker,  Orchestre Symphonique de la Monnaie,  Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, Ensemble Modern, Prometheus Ensemble, Champ d’Action, Solisti del Vento, Ensemble Recherche,  Symfonieorkest Vlaanderen, Orchestre Philharmonique de Liège und Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Darüber hinaus arbeitete er intensiv mit Choreografen wie Anne Teresa De Keersmaeker, Sen Hea Ha und Valérie Dunoyer zusammen.

Jan Michiels studierte bei Aloys Matthys (Brüssel) und Hans Leygraf (Berlin). Als Pädagoge leitete er zahlreiche Meisterkurse u.a. in Hamburg, Murcia, Szombathely, Budapest, London, Straßburg, Montepulciano und Lissabon. Derzeit ist er Professor am Koninklijk Conservatorium Brussel sowie Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin.

Weitere Informationen unter: https://www.michielsjan.be/